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Landesverband Bayern

Zurück auf leisen Pfoten - die Wildkatze kehrt zurück nach Bayern

Wildkatzenpaar Foto. T. Stephan

 

Sie ist wohl eine der heimlichsten Bewohnerinnen in Deutschlands Wälder. Auch Experten bekommen sie nur in seltenen Fällen in der freien Wildbahn zu Gesicht: Felis sylvestris, die Europäische Wildkatze.

Im Westen und in der Mitte Deutschlands leben trotz intensiver menschlicher Verfolgung in der Vergangenheit und der anhaltenden Zerstörung und Zerschneidung der Lebensräume auch heute noch Wildkatzen (Öffnet externen Link in neuem FensterVerbreitung).

In Bayern wurde die scheue Mäusejägerin zum Beginn des 20. Jahrhunderts durch rücksichtslose Bejagung ausgerottet (Öffnet externen Link in neuem FensterHistorie).

Der BN setzt sich seit über 20 Jahren für die Rückkehr der Wildkatze in die bayerischen Wälder ein. In den Zucht- und Auswilderungsstationen in Schloß Wiesenfelden und Rothenbuch wurden seitdem über 500 Tiere auf das Leben in der Wildnis vorbereitet und in verschiedenen Auswilderungsgebieten in die Freiheit entlassen (Öffnet externen Link in neuem FensterZucht- und Auswilderungsprojekt).

Durch Aufklärung und Information über die Biologie und Lebensweise der "Waldkatze" (Öffnet externen Link in neuem FensterBiologie und Lebensweise)  und die Gefährdungsurachen (Öffnet externen Link in neuem FensterGefährdung) für die Teilpopulationen in Deutschland versuchen die Wildkatzenspezialisten des BN Verständnis für die Notwendigkeit des Wildkatzenschutzes und aktive Mithilfe in der Bevölkerung - und insbesondere bei Forstleuten und Jägern - zu erreichen.

Eine Ausstellung informiert über das Wildkatzenprojekt (Öffnet externen Link in neuem FensterAusstellung). Für Schulklassen besteht die Möglichkeit die Zucht- und Auswilderungsgehege zu besuchen. Die Wildkatzenexperten stehen für Exkursionsprogramme zur Verfügung (Öffnet externen Link in neuem FensterAnsprechpartner).

Seit 2004 arbeitet der BN Bayern mit den BUND-Landesverbänden in Hessen und Thüringen im Artenschutzprojekt "Rettungsnetz Wildkatze" zusammen.

Im Rahmen des Teilprojekts "Kontrolle" soll mit Hilfe modernster Methoden ("genetischer Fingerabdruck") eine Gendatenbank für die Wildkatze aufgebaut werden. Anhand dieser Datenbank lässt sich der Erfolg des Auswilderungsprojekts in Bayern und die Funktionstüchtigkeit der Biotopverbundstrukturen zwischen den Teilpopulationen in den drei Bundesländern überprüfenhttp://www.bund-naturschutz.de/projekte/wildkatzen/kontrolle.html.

Für die genetischen Untersuchungen sind die Wildkatzenspezialisten auf der Suche nach historischen Wildkatzenpräparaten. Sollte Sie ein solchen kennen oder besitzen, melden sie es an die Experten (Öffnet externen Link in neuem FensterPräparate melden).

Um stets einen Überblick über die aktuelle Verbreitung der Wildkatze in Bayern zu haben, sind die Wildkatzenexperten auf die Unterstützung der Öffentlichkeit angewiesen. Melden Sie jede mögliche Wildkatzenbeobachtungen an unsere Experten. Das geht ganz einfach online mit unserem Meldebogen (Öffnet externen Link in neuem FensterSichtbeobachtungen melden).

Die aktuellsten Meldungen, Termine, unseren Wildkatzennewsletter und andere wichtige Neuigkeiten im BN-Wildkatzenprojekt finden sie hier (Öffnet externen Link in neuem FensterAktuelles).

 

KONTAKT:

Projektkoordination:

Ulrike Geise

Obere Rehwiese 5

97279 Prosselsheim

09368/90161

Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailulrike.geise(at)bund-naturschutz.de