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Hier investieren Europa und der Freistaat Thüringen in die ländlichen Gebiete
Das Projekt wird über die Förderinitiative Ländliche Entwicklung in Thüringen im Rahmen des Programmes "Entwicklung von Natur und Landschaft" gefördert. Die Umsetzung des ELER erfolt in Thüringen durch das Regionalprogramm FILET.
Das bundesweite Projekt "Biotopvernetzung – Netze des Lebens" wird mit EU-Mitteln im Rahmen des Programmes LIFE+ gefördert.

Das Projekt wird gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mittel des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

Finanzierung

Weiterfinanzierung des Rettungsnetz Wildkatze

Das Jahresende 2009 markierte für das Rettungsnetz Wildkatze einen besonderen Zeitpunkt - die im Jahr 2004 begonnene Förderung seitens der Deutschen Bundesstiftung Umwelt lief wie vorgesehen zum Jahresende aus. Planmäßig hatte zum Jahresbeginn 2009 auch die seit 2003 bestehende Förderung durch die Zoologische Gesellschaft Frankfurt geendet.

Mit Hilfe von Mitteln der Europäischen Union und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und insbesondere Ihren Spenden und Mitgliedsbeiträgen kann in den kommenden Jahren weiterhin für das Anliegen eines länderübergreifenden Lebensraumverbunds geworben und auf die Umsetzung hingearbeitet werden.

In Thüringen kann die konkrete Umsetzung des Wildkatzenwegeplans unmittelbar fortgesetzt werden. Neben der Realisierung des letzten Abschnitts des Lebensraumverbunds zwischen Nationalpark Hainich und Thüringer Wald sind weitere Korridorprojekte zwischen Harz und Thüringer Wald und in Südostthüringen in Vorbereitung. Die Vorbereitung und Umsetzung dieser Korridorprojekte wird seit 2010 im Rahmen des ELER -Programms der Europäischen Union gefördert - die Fördermittel werden von der Oberen Naturschutzbehörde im Thüringer
Landesverwaltungsamt ausgereicht.

Da die Fördermittel nur anteilig gewährt werden, spielen Spenden und Projektpatenschaften für das Rettungsnetz Wildkatze weiterhin eine bedeutende Rolle.

 

Informationskampagne gestartet

Um die Erfolge des Rettungsnetzes deutschlandweit und darüber hinaus fortzuführen, startete am 1. Januar 2010 eine große Informationskampagne. Mit Ausstellungen, Erlebnispfaden, Pflanztagen, Ortsterminen für Entscheidungsträger und vielem mehr wird sie zeigen, wie wichtig die Vernetzung von Lebensräumen für die Bewahrung der biologischen Vielfalt ist.

Unter dem Titel "Biotopvernetzung – Netze des Lebens" wird dieses Projekt mit EU-Mitteln im Rahmen des Programmes LIFE+ gefördert.

 

LIFE ist ein Finanzierungsinstrument der Europäischen Union und bietet finanzielle Unterstützung für Maßnahmen zugunsten von Natur und Umwelt in der Europäischen Union.
Es will damit einen Beitrag zur Entwicklung, Durchführung und Aktualisierung der
Umweltpolitik und der Umweltvorschriften der Gemeinschaft leisten.

 

"Wildkatzensprung - Wiedervernetzung der Wälder Deutschlands"

Seit dem 01. November 2011 wird das Projekt "Wildkatzensprung - Wiedervernetzung der Wälder Deutschlands" im Rahmen des Bundesprogramm „Biologische Vielfalt“ vom Bundesministerium für Naturschutz aus Mitteln des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert.

Zielsetzung des Projektes ist der Aufbau einer bundesweiten Gendatenbank zur Europäischen Wildkatze sowie die Vernetzung der Wildkatzenlebensräume in Deutschland. 10 BUND Landesverbände (Bayern, Thüringen, Hessen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Sachsen, Saarland und Sachsen-Anhalt) sind an diesem Gemeinschaftsprojekt beteiligt.